Das Finale 2017 - Deutscher Meister der Hobbyköche
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Das Finale

Die Finalisten

Hier die Glücklichen, die ihre Menüs am 19. August in Hamburg unter den Augen der Jury zubereiten und präsentieren durften.
Michael Reich ist Maschinenbau-Ingenieur mit Kochshow-Erfahrung. Der 27jährige Münchner, der neben seinem Hobby am Herd auch gerne segelt und fotografiert, verfügt über umfangreiche Wettbewerbskenntnisse – kochte er bereits im Fernsehen bei den „Topfgeldjägern“, der „ZDF Küchenschlacht“ und dem „Kampf der Köche“. Kann er die Jury mit seiner Routine und seinem 10/10 Menü überzeugen?
„Ich bin Feuer und Flamme!“ Eva Wagner kann es kaum erwarten, bis sie beim Finale in Hamburg groß auftischen kann. Die 31jährige aus Kaiserlautern kocht erst, seitdem sie zuhause ausgezogen ist. „Ich hatte die Wahl: entweder täglich zu Mama oder Oma oder mich selbst versorgen“. Das hat bestens alleine geklappt, wie man sich auf ihrem Food-Blog bestens überzeugen kann. Sie liebt kreative Küche mit dem gewissen Kniff – und Sport, denn: „Irgendwo müssen die Kalorien ja hin…“
Schon als Teenager entdeckte Sven Scherzinger aus Biberach an der Riss seine Leidenschaft für das Kochen. Und der Ehrgeiz hat ihn auch privat gepackt: „Meine Freundin und ich haben eine kleine Koch-Challenge: Einmal in der Woche kauft einer von uns eine Zutat – und der andere muss dann ein originelles Gericht damit zubereiten“.

Der Tag in Hamburg

Food and Fun
Zitternde Hände, gespannte Gesichter. Konzentrierte Jury und unglaubliche Panoramen: Elbphilharmonie und Speicherstadt mit Sonne, Schauer und Regenbogen. Die Mischung machte das Finale am Samstag, den 19. August zu einem unvergesslichen Kaleidoskop für Jury und Finalisten.
Kulinarik und Kulisse
Den ganzen Tag über wurde geputzt, geschnitten, gebraten und serviert. Jan Spielhagen, Willi Bruckbauer und Johann Lafer besetzten für Vor-, Haupt- und Nachspeise immer wieder die Jurybank und notierten nach der Verkostung mit Sachverstand und kulinarischer Kompetenz penibel ihre Bewertungen.
Kochen auf höchstem Niveau
Nach einer Probefahrt werkelten die drei Finalisten konzentriert in 30 Meter Höhe. Keiner von ihnen ließ sich dabei vom Ausblick oder den leichten Bewegungen des schwebenden Kubus irritieren. Die Ergebnisse ließen sich sehen!
Der strahlende Gewinner
Michael Reich nahm die Urkunde für den ersten Platz mit riesiger Freude entgegen! Alle Teilnehmer feierten bis weit nach Sonnenuntergang den Ausklang des Tages und zückten zwischen den einzelnen Gängen immer wieder die Handys, um die stets wechselnden Perspektiven der neuen Elbphilharmonie mit Fotos festzuhalten.

Die Rezepte des Gewinners – Michael Reich

Thuna-Tataki mit Mango-Papaya-Salat und Krustentier-Schaum
Zutaten für 4 Personen
200g Thunfisch (Sushiqualität)
500ml Krustentierfond
1 EL Butter
10 Reife Tomaten
1 EL Sojasoße
1TL je weiße und schwarze Sesamkörner
1TL Puderzucker
1/2 Mango
1/2 Papaya
1 Bund Koreandergrün
4 Radieschen
1EL Cashewnüsse
1cm Chilischote
1cm Ingwer
Saft einer Limette
1 EL Sesamöl
Salz
1 Prise Zucker

Papaya und Mango schälen und in feine Stifte schneiden. Koreanderblätter abzupfen. Radieschen in feine Scheiben schneiden. Cashewnüsse anrösten und leicht hacken. Chilischote und Ingwer fein hacken. Alles in einer Schüssel vermischen und mit dem Saft der Limette, Salz, Zucker und Sesamöl marinieren.

Tomaten pürieren und durch ein Passiertuch drücken. Den klaren Sud auffangen und mit dem Krustentierfond einreduzieren. Mit Sojasoße abschmecken und mit Butter aufmixen. Den Thunfisch in quadratische Stücke schneiden, salzen und in einer Pfanne sehr heiß kurz angrillen. Dann im Sesam von allen Seiten wälzen. Alle Komponenten am Teller anrichten.

Vorspeise Michael Reich
Gegrilltes Rinderfilet mit mediterranem Blattspinat, Oliven-Polenta und Basilikumschaum
Zutatenfür 4 Personen:
400g Rinderfilet
50g Instant-Polenta
400ml Wasser
30ml Sahne
1EL schwarze Oliven
2EL Olivenöl
100g Babyspinat
8 Cocktailtomaten
1 Glas eingelegte Artischocken
4 getrocknete Tomaten
1 Schalotte
1EL Butter
1EL Pinienkerne
1 Bund Basilikum
150ml Sahne Salz, Pfeffer
2EL Pankomehl
4 Blätter Salbei
1 TL Butter
1 Zucchini

Die Polenta in kochendes Wasser einrühren und 2min ziehen lassen. Die Sahne, Olivenöl und gehackte Oliven unterrühren und mit Salz abschmecken.

Das Rinderfilet in 2cm dicke Steaks schneiden, salzen und in einer Pfanne medium garen. Zwiebel in feine Ringe schneiden und in der Pfanne mit Butter mit den Artischocken anbraten, dann die Pinienkerne, gehackte getrocknete Tomaten, halbierte Cocktailtomaten zugeben und leicht mitgaren. Zum Schluss den Spinat unterrühren und mit Salz würzen.

Das Basilikum mit der Sahne fein mixen, mit Salz abschmecken und in einem Topf erhitzen. Dann aufschäumen. Das Panko und gehackten Salbei in einer Pfanne mit etwas Butter goldbraun anrösten und salzen. Von der Zucchini ganz feine Scheiben schneiden, zu einem Röllchen rollen und darin die Polenta spritzen. Alles auf dem Teller anrichten.

Hauptspeise Michael Reich
FrenchToast-Involtini mit karamellisierte Pistazien, marinierten Gin-Erdbeeren und Buttermilch-Limetten-Espuma
Zutaten für 4 Personen:
4 Scheiben Toastbrot
4 EL Mascarpone
1 TL Puderzucker
1 Schale Erdbeeren
2 Eier
50 ml Sahne
1 TL Zimtzucker
2 EL Pistazien
1 Bund Minze
2 EL Gin
1 Becher Buttermilch
1 Limette
1 EL Schokosoße

Das Toastbrot mit einem Nudelholz flach rollen und die Rinde abschneiden. Den Mascarpone mit Puderzucker mischen und auf dem Toastbrot verteilen. Einige Erdbeeren darauf legen und den Toast einrollen.

Das Ei mit der Sahne mischen und die Röllchen durch die Eier-Sahne-Mischung ziehen. Dann in einer Pfanne mit Butter goldgelb braten. Zum Schluss den Zimtzucker mit in die Pfanne geben und leicht karamellisieren. Die restlichen Erdbeeren mit etwas Puderzucker, Gin und Minze marinieren.

Die Pistazien in einer Pfanne mit Zucker karamellisieren. Die Buttermilch mit Limettenabrieb in eine Isi-Flasche füllen und 2 Druckkapsel rein schrauben. Zum Anrichten einen Pinselstrich mit Schokosoße auf den Teller ziehen, Frenchtoast-Röllchen halbieren und mit den marinierten Erdbeeren und dem Buttermilch-Espuma auf den Teller anrichten.

Nachspeise Michael Reich

Die Rezepte des 2. Platzes – Eva Wagner

Panzanella mal anders und Polpette di Salmone / Italien-Pfalz-Fusion
Zutaten für 4 Personen:

Für den Brotsalat:
2 frische Fenchelknollen
4 reife, aromatische, frische Strauchtomaten (ca. 400 g)
2 reife Pfirsiche (ca. 400 g)
1 rote Zwiebel
2 frische Knoblauchzehen
6 Scheiben frisches Bauernbrot (ca. 150 g)
6 EL weißer Balsamico-Essig
100 ml Olivenöl
2 TL mittelscharfer Senf Zucker zum Abschmecken
Pfeffer aus der Mühle Salz zusätzlich Olivenöl zum Braten

Für die Lachsfrikadellen:
300 g frisches Lachsfilet (ohne Haut und Gräten)
100 g Räucherlachs
20 g Semmelbrösel
frischer Basilikum Pfeffer aus der Mühle
1 Prise Salz Olivenöl zum Anbraten

Für die Lachsfrikadellen:
300 g frisches Lachsfilet (ohne Haut und Gräten)
100 g Räucherlachs
20 g Semmelbrösel
frischer Basilikum Pfeffer aus der Mühle
1 Prise Salz Olivenöl zum Anbraten

Zunächst die Frikadellen vorbereiten. Dazu das Lachsfilet unter fließendem Wasser abspülen und sorgfältig trocken tupfen. Das Lachsfilet möglichst fein hacken oder alternativ durch einen Fleischwolf drehen, wenn vorhanden. Den Räucherlachs ebenfalls fein hacken. Den Basilikum waschen, trocken tupfen und ca. zwei Eßlöffel der Blättchen hacken. Lachs und Räucherlachs mit den Semmelbröseln und dem Basilikum vermengen und mit Pfeffer und Salz würzen. Die Lachsmasse verkneten und daraus kleine Frikadellen formen. Frikadellen gekühlt beiseite stellen.

Den Fenchel waschen, entstrunken und in grobe Würfel schneiden. Eine kleine Pfanne mit etwas Olivenöl erhitzen und die Fenchelwürfel kurz anbraten. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken, aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen. Das Brot in kleine Würfel schneiden und ebenfalls in Olivenöl von allen Seiten rösten. Die fertigen Brotwürfel auf einem Küchenkrepp entfetten und etwas salzen.

Tomaten und Pfirsiche waschen, putzen und grob würfeln. Zwiebeln und Knoblauch schälen und möglichst fein würfeln. Aus dem Balsamicoessig, dem Olivenöl und dem Senf ein Dressing anrühren. Kräftig mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Nun für den Brotsalat die Tomaten- und Pfirsichwürfel mit dem gebratenen Fenchel, den Brotwürfeln, Zwiebeln und Knoblauch vermengen und mit dem Dressing übergießen. Kurz ziehen lassen. Derweil eine Pfanne mit Olivenöl erhitzen und die vorbereiteten Lachs-Polpette von beiden Seiten kräftig anbraten. Den Brotsalat auf Tellern anrichten und die Lachsfrikadellen darauf setzen.

Vorspeise Eva Wagner
Haselnuss-Tagliatelle mit Steinpilzen, Balsamico-Kirschen und Wachtel – Italien-Pfalz-Fusion
Zutaten für 4 Personen:
Für die Pasta:
50 g geröstete und fein gemahlene Haselnüsse
200 g Weizenmehl
50 g sehr feiner Hartweizengrieß
3 Eier (Größe M)
1 Prise Salz
2 EL Olivenöl
einige Zweige frischer Majoran
Mehl für die Arbeitsfläche

Für die Birne:
4 kleine, reife Williams-Christ-Birnen
2 EL Sonnenblumenöl
1 Prise Zucker Pfeffer aus der Mühle
Salz

Für die Pilz-Sauce:
2 EL Olivenöl
2 Schalotten
8 frische Steinpilze
75 ml trockener Weißwein
50 g Crème fraîche
50 ml Sahne Pfeffer aus der Mühle
Salz

Für die Kirschen:
1,5 EL Zucker
30 reife Süßkirschen
50 ml dunkler, alter Balsamicoessig
50 ml roter Portwein
Pfeffer aus der Mühle
Salz

Für die Wachtel:
8 frische Wachtelbrüste (geputzt, vom Knochen gelöst und mit Haut)
2 EL Olivenöl
Pfeffer aus der Mühle
Salz

Zunächst den Majoran waschen, trocken tupfen und die Blättchen von den Zweigen zupfen. Die Blättchen fein hacken. Zwei Eßlöffel des gehackten Majorans mit den anderen Zutaten für den Pastateig in einer Schüssel zusammenfügen. Den restlichen, gehackten Majoran für die Deko beiseite stellen. Die Zutaten zu einem geschmeidigen und glatten Teig verkneten. Den Teig nun auf einer Arbeitsfläche mit einem Nudelholz ausrollen und dann etappenweise durch die Nudelmaschine drehen bis die Teigplatten hauchdünn sind. Nun mit dem Messer die Tagliatelle schneiden. Die Nudeln in einer Schüssel leicht bemehlen und mit einem Handtuch abgedeckt, sodass sie nicht austrocknen, beiseite stellen.

Nun die Birnen waschen und bei jeder Birne genau in der Mitte die Längsscheibe mit Strunk und Stiel ca. 1/2 cm dick abschneiden. Die Birnenscheiben leicht zuckern und beidseitig in einer Pfanne in Öl goldbraun braten. Auf Küchenkrepppapier entfetten und mit Pfeffer und Salz würzen. In einer Pfanne den Zucker für die Kirschen erhitzen und karamellisieren. Derweil die Kirschen waschen, abtropfen lassen, entsteinen und halbieren. Mit der Fruchtfleischseite in den karamellisierten Zucker legen und sofort mit dem Portwein und dem Balsamico ablöschen. Hitze reduzieren und die Kirschen so köcheln lassen. Mit Pfeffer würzen. Die Kirschen noch einige Minuten einköcheln lassen. Dann beiseite stellen. Für die Pastasauce die Schalotten schälen und sehr fein würfeln. In einer Pfanne Olivenöl erhitzen und die Schalottenwürfel glasig dünsten.

Die Steinpilze vorsichtig putzen und würfeln. Die Pilze zu den Schalottenwürfeln geben und gleichmäßig braten. Mit Weißwein ablöschen und leicht köcheln lassen. Nach einigen Minuten Crème fraîche und Sahne zufügen und sämig einköcheln. Mit Pfeffer und Salz abschmecken und warmhalten. Für die Tagliatelle nun einen ausreichend großen Topf mit Salzwasser aufstellen und zum Kochen bringen. Die Pasta portionsweise bissfest im noch siedenden Wasser garen und anschließend abtropfen lassen.

Für die Wachtel eine große Pfanne mit Olivenöl stark erhitzen und die Wachtelbrüste von beiden Seiten kräftig anbraten. Die gebratenen Wachtelbrüste in Scheiben schneiden. Die fertige Pasta nun zur Pilzsauce geben und in der Pfanne schwenken. Die Pasta nun auf vorgewärmte Teller geben und mit den Birnenscheiben, den Balsamicokirschen und der Wachtelbrust auf Tellern anrichten. Mit dem gehackten Majoran bestreut servieren.

Hauptspeise Eva Wagner
Ricotta-Pannekuche mit Trauben-Ragout und Riesling-Zabaione – Italien-Pfalz-Fusion
Zutaten für 4 Personen:
Für das Traubenragout:
2 EL brauner Rohrohrzucker
25 ml Wasser
250 g reife, blaue Trauben (bevorzugt kernlos)
1 TL Speisestärke
1 Prise Zimt
1 kleines Bund frische Zitronenverbene

Für das Mandelkrokant:
2 EL Puderzucker
1 handvoll Mandelkerne
1 Prise fleur de sel
Für die Ricotta-Pannekuche:
120 g Mehl
1/2 TL Backpulver
1 EL Vanillezucker
120 ml Vollmilch
2 Eier (Größe M)
250 g Ricotta
Butterschmalz zum Ausbacken
Für die Zabaione:
50 ml trockener Riesling
1 sehr frisches Eigelb
10 g Zucker
1 unbehandelte Zitrone

Zunächst die Trauben waschen, verlesen und vierteln, gegebenenfalls entkernen. Den Zucker mit den Wasser in einen Topf geben und aufkochen lassen. Die Trauben zugeben und einen Eßlöffel des Zuckerwassers abnehmen und separat die Stärke darin auflösen. Zurück in den Topf geben und mit Zimt abschmecken. Die Zitronenverbene waschen, vorsichtig trocken schütteln und die Blättchen vom Stängel abzupfen. Die Blättchen sehr fein hacken und beiseite stellen.

Nun den Puderzucker für das Mandelkrokant in einer kleinen Pfanne karamellisieren und die Mandelkerne zugeben. Umrühren, sodass alle Kerne mit dem Karamell überzogen sind und mit fleur de sel bestreuen. Die Mandeln sofort auf ein Stück Backpapier geben und vollständig erkalten lassen. Das Krokant grob hacken. Für die Pfannkuchen das Mehl mit dem Backpulver vermischen. Vanillezucker, Milch und Ricotta in einer separaten Schüssel verrühren. Die Eier trennen und die Eigelbe zur Ricottamasse geben und vermengen. Die Eiweiße steif schlagen. Die Mehlmischung nun langsam schrittweise zur Ricottamasse geben und mit dem Handrührgerät auf niedrigster Stufe verrühren. Nun vorsichtig die Eiweiße unterheben, sodass ein glatter, fluffiger Teig entsteht.

Nun zwei Pfannen mit dem Butterschmalz erhitzen und die Pfannkuchen nacheinander von beiden Seiten in Metallringen (Vorspeisen-Servierringe) mit gleicher Form goldbraun backen. Die fertigen Pfannkuchen auf Küchenkrepppapier entfetten. Für die Zabaione den Riesling mit dem Eigelb, dem Zucker und dem Abrieb der halben Zitrone in einer Metallschüssel mit dem (elektrischen) Schneebesen aufschlagen. Einen kleinen Topf mit Wasser erhitzen und die Metallschüssel daraufstellen, sodass das Wasser die Schüssel nicht berührt. Das Wasser sollte sieden, sodass in der Metallschüssel die Zabaione schaumig aufgeschlagen werden kann. 3/4 der gehackten Zitronenverbene nun unter das Trauben-Ragout heben.

Nun auf Tellern jeweils drei Pfannküchlein pro Person abwechselnd mit dem Traubenragout schichten. Die Türmchen mit der Zabaione toppen und mit der restlichen Zitronenverbene und dem Mandelkrokant garnieren.

Nachspeise Eva Wagner

Die Rezepte des 3. Platzes – Sven Scherzinger

Bruschetta I Ziegenfrischkäse I Zucchini I Wildkräutersalat
Für den Salat:
200 g Wildkräutersalat
2 EL Olivenöl
1 TL dunkler Balsamico Essig
2 TL heller Balsamico Essig
1 TL Senf
2 EL Honig
1 EL Sahne
3 Zweige Thymian
30 g Walnüsse
1 Granatapfel
Salz
Pfeffer
Zutaten für 4 Personen:
Für die Bruschetta:
1 Baguette
2 kleine Zucchini
200 g Ziegenfrischkäse
100 g Ziegenkäserolle (je nach Geschmack, reifer oder milder)
Olivenöl
1 Knoblauchzehe
Kleiner Bund Schnittlauch
Grobes rotes Hawaii Meersalz

8 Scheiben vom Baguette abschneiden und mit Olivenöl beträufeln. Die Zucchini längs in ca. 0,5 cm dicke Scheiben schneiden und auf dem Grill bei 200°C für mehrere Minuten grillen. Für die Vinaigrette Olivenöl, Essig, Senf, Honig und Sahne mischen. Thymian abzupfen, zugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Granatapfel entkernen und eine gute Hand voll Granatapfelkerne zu der Vinaigrette geben.

Walnüsse in der Hand zerkleinern und ebenfalls zu der Vinaigrette geben. Baguettescheiben von beiden Seiten angrillen. Nachdem die erste Seite gegrillt wurde, die Baguettescheiben mit der Knoblauchzehe einreiben und mit Frischkäse bestreichen. Dünne Scheiben der Ziegenkäserolle darauflegen und nochmal etwas grillen. Zucchini vom Grill nehmen und mit Salz und Pfeffer würzen. Anschließend die Zucchinischeiben halbieren und auf den Baguettescheiben anrichten.

Salat mit der Vinaigrette marinieren und neben den Bruschettas anrichten. Zuletzt den Schnittlauch klein hacken, auf die Zucchini streuen und mit dem roten Salz garnieren.

Vorspeise Sven Scherzinger
Spinat I Kartoffel I Spargel I Kabeljau I Kräutersauce
Zutaten für 4 Personen:
Für das Gemüse:
100 g Babyspinat
8 Stangen grüner Spargel
120 g kleine Kartoffeln
1 Schalotte
8 Cocktailtomaten
1 Lorbeerblatt
3 Scheiben Ingwer
Chilisalz
Salz
Pfeffer

Für die Kräutersauce:
70 g kalte Butter in kleinen Würfeln
2 Eigelb
75 ml Gemüsefond
5 EL Weißwein
1 EL Sherry
2 TL Senf
2 EL braune Butter
Kräuter (1 Zweig Estragon, 4 Stängel Zitronenthymian, 2 Stängel Salbei, 2 Stängel Glatte Petersilie)
Muskatnuss
Etwas Zitronenabrieb

Für den Fisch:
500 g Kabeljaufilet
2-3 EL Butterschmalz
1 Knoblauchzehe
1⁄4 Vanilleschote
1 Zitrone
8 Scheiben Bacon
8 Blätter Salbei
Öl zum frittieren

Für das Gemüse den grünen Spargel am unteren Ende etwas schälen und in 3 cm lange Stücke schneiden. Kartoffeln in kleine Spalten schneiden. 1 L Wasser mit den Ingwerscheiben und dem Lorbeerblatt zum Kochen bringen und den Spargel darin blanchieren. Anschließend die Kartoffelstücke im gleichen Sud blanchieren. Im Anschluss werden die Kartoffeln bei kleiner Hitze in der heißen Pfanne goldbraun gebraten. Schalotten in kleine Würfel schneiden und zu den Kartoffeln geben. Spargel kurz mit anbraten und direkt vor dem Anrichten den Spinat zugeben und zusammenfallen lassen. Das Ganze mit Chilisalz und Pfeffer würzen.

Für die Salbeiblätter das Öl in einem Topf erhitzen, die Salbeiblätter kurz frittieren und anschließend auf einem Küchenpapier abtropfen lassen. Für die Soße den Weißwein und den Sherry in einem kleinen Topf erhitzen und etwas einköcheln lassen. Das Eigelb mit der Brühe, dem Senf und dem reduzierten Wein über dem heißen Wasserbad schaumig aufschlagen. Die Temperatur sollte bei ca. 78°C liegen. Nach und nach die kalte Butter in der Schaummasse schmelzen lassen und solange rühren, bis sie gebunden ist. Die Kräuter klein hacken und zusammen mit der braunen Butter hineinrühren und mit Salz, Pfeffer und Zitronenabrieb abschmecken. Zum Warmhalten die Sauce auf dem Wasserbad beiseitestellen und immer wieder aufschäumen.

Den Kabeljau mit je zwei Scheiben Bacon umwickeln. Die Vanilleschote einmal längs aufschneiden. In einer Pfanne Butterschmalz erhitzen, Knoblauch grob zerdrücken und zusammen mit der aufgeschnittenen Vanilleschote erwärmen. Den Kabeljau bei kleiner Hitze rundherum anbraten, sodass er in der Mitte schön glasig bleibt. Den Fisch mit etwas Salz, Zitronenabrieb und Pfeffer würzen. Die Tomaten kurz in der Pfanne anbraten. Auf die Teller eine Soßenklecks verteilen, Gemüse, Fisch und die Tomaten darauf anrichten und mit Zitronenabrieb und den frittierten Salbeiblättern garnieren.

Hauptspeise Sven Scherzinger
Ananas I Himbeere I Arme Ritte
Zutaten für 4 Personen:
Für die Armen Ritter:
4 Scheiben altbackenes Zopfbrot (3cm dick, 2-3 Tage alt)
15 g Vanillezucker
1 Ei
50 ml Milch
Prise Salz
Butterschmalz
Zimt und Zucker

Für die Ananas:
1⁄2 Ananas
4 EL Akazienhonig
Rotes Basilikum
Für das Himbeereis:
300 g gefrorene Himbeeren
100 ml Sahne
3 EL Buttermilch
2-3 EL Puderzucker
1 EL Vanillezucker
1 Stängel
Minze
Gehackte Pistazien
4 TL brauner Zucker

Die Ananashälfte längs in 4 Stücke teilen und den Strunk der Ananas entfernen. Die Ananas für mehrere Minuten von beiden Seiten bei 200°C grillen, bis sie weich ist. Die gefrorenen Himbeeren zusammen mit Sahne, Buttermilch, Vanillezucker und der Minze pürieren oder mixen und anschließend je nach Geschmack mit Puderzucker abschmecken. Das Eis bis zum Servieren kaltstellen.

Für die Armen Ritter aus den Zopfbrotscheiben 4 Rechtecke schneiden. Eier, Zucker, Salz und Milch zu einem Teig vermengen. Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen, Zopfbrot kurz in der Eiermilch wenden und in der heißen Pfanne von allen Seiten goldbraun braten. Aus der Pfanne nehmen, auf einem Küchenpapier abtropfen lassen und mit Zimt und Zucker bestreuen.

Jeweils zwei Streifen brauner Zucker auf den Teller streuen und mit einem Bunsenbrenner karamellisieren. Die Ananas vom Grill nehmen, kurz etwas abkühlen lassen und die Ananasstücke der Haut entlang einschneiden. Jetzt die Ananas in 1 cm große Stücke schneiden, jeweils ein Stück nach links und ein Stück nach rechts auf der Schale ausrichten und auf dem Teller anrichten. Das Basilikum klein schneiden, Ananas mit dem Akazienhonig beträufeln und mit Basilikum bestreuen. Zum Anrichten, den Armen Ritter neben die Ananas legen, das Eis zu einer Nocke ausstechen und ebenfalls neben der Ananas anrichten. Das Ganze noch mit gehackten Pistazien verzieren und servieren.

Nachspeise Sven Scherzinger

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